einmal mehr

Immer wieder habe ich mich gefragt, wie werde ich meinen Abschied aus 43 Berufsjahren gestalten.

Klar war mir: nur kein Apéro innerhalb des Betriebs. Ja nicht das Traditionelle, wo Worte und Alkohol fliessen. Aber was dann? Einfach verschwinden?

Soviel Bruch mit Konventionen geht nicht – auch mir zuliebe. Dies war mir ebenfalls klar. Denn jeder Abschied braucht sein Ritual, um Neues in Angriff nehmen zu können.

Im vergangenen November kam die Eingebung: Ich WILL feiern mit Apéro und Konzert – zusammen mit mir lieben Menschen. Ich wurde aktiv; organisierte mein Fest und verschickte Einladungen zu tschüssUNDsali im Sinne: ich sage jenen tschüss, die ich kaum mehr sehen werde und jenen, die mich nach wie vor durch mein Leben begleiten sali.

Es war warm und sonnig am Festtag, dem 23. April; die Bäume im Zürcher Kasernenhof in prächtigster Blust, die Gäste in guter Stimmung. Mir ging es ebenfalls gut bei soviel verbundener Zuneigung. Das Konzert zu tschüssUNDsali von Irène Schweizer und Jürg Wickihalder war ein Hammer.

Alles in allem war der Abend so schön wie in meinen schönsten Vorstellungen. Und einmal mehr bewahrheitete sich, dass es dann gut kommt, wenn ich mir selber treu bleibe.

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5 Gedanken zu “einmal mehr

  1. Ja, es war ein wunderschöner Abend – und weisst Du: wenn ich nicht einschlafen kann, klicke ich im Gedächtnis all die schönen Bilder und Begegnungen an. Danke, danke vielmals, Barbara Bürer

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