festhalten (2)

Festhalten – dazu meint Doris, meine Lebenspartnerin, nach dem Lesen der Geschichte von gestern: «Das Schöne an unserem Zusammensein ist, dass wir uns gegenseitig immer wieder fest halten und nicht festhalten.»

Wenig später erzählt mir eine Kollegin, die nicht wissen kann, dass sich mein Denken gerade intensiv um diese tiefgründige Wortkombination dreht, ihr falle auf, wie verschiedenartig das Personal den Beruf des Pflegens ausübe.

Woran sie dies festmache, frage ich die im Spitalbett Liegende.

An ganz kleinen, alltäglichen, ja fast nebensächlichen Dingen, könne sie dies spüren. Wenn sie beispielsweise am Morgen zur Therapie gefahren werde, sei es so unterschiedlich, wie sich die damit betraute Person am Rollstuhl festhalte – von gefühlvoll bis automatisiert gebe es alles. Übers «Festhalten» der Griffe erfahre sie viel über deren Einstellung gegenüber Beruf und Mensch.

Worauf ich denke, dieses Festhalten will ich festhalten.

 

 

schmunzeln

Dass es das Pyjama, das gestern hier Thema war, noch auf die «Schauplatz»-Seite des «Tagblatt» schafft, wäre mir glatt entgangen, wenn da nicht Doris gewesen wäre, die selbst die Klatschspalte ihrer Regionalzeitung aufmerksam liest. Sie entdeckt unter «AUSGEFALLEN» die Geschichte aus Darlington, der mittelgrossen Stadt im Norden Englands, die laut Wikipedia bereits 1825 in die Schlagzeilen geriet, als der aller erste Personenzug der Welt Halt machte.

Und nun kommt ausgerechnet dort, am Ort der Jungfernfahrt, das Pyjama ins Gerede.

Nicht etwa, weil morgens um 11 Uhr auf dem Balkon im Schlafanzug Zigaretten geraucht würden, sondern weil Eltern zu den Sprechstunden und abendlichen Veranstaltungen der Schule in «unangemessenem Aufzug» erschienen, sprich im Pyjama und mit Pantoffeln!

Zuviel der individuellen Freiheit fand die Schulleiterin und schrieb deshalb den Eltern in einem Brief, dass Erwachsene gegenüber den Kindern eine Vorbildfunktion hätten. Zugleich verhängte sie für Schulanlässe ein generelles Pyjamaverbot!

Ich denke an meine Freundin und bin mir sicher, dass ihr diese Geschichte ebenso gefällt wie mir und dass sie nächstes Mal während des Geniessens ihrer Zigarette bestimmt schmunzelt – egal in welch (un)angemessenen Aufzug sie auf dem Balkon stehen wird.

Rezept

Wir treffen uns zum Abendessen – ausser Doris und ich sind alle zwischen 70- und 80-jährig. Auf dem Tisch ist viel Essbares – eine Art Sammelsurium, das aber irgendwie zusammen passt. Von der Gastgeberin sind Suppe und Käse und die Eingeladenen bringen ebenfalls etwas mit, das irgendwie zur Tafel passt; sie bunter werden lässt. Ein Paar steuert den wunderbar grossen, selbstgemachten Zopf und die grünen Oliven aus Frankreich bei, das andere Paar den marktfrischen Salat mit eigener, spezieller Sauce, von Doris und mir kommt die Dekoration –  über den Tisch verstreute Apfelringe vom Bodensee. Von der Ältesten sind Kartoffelsalat und Guetzlis.

Wir schmausen und reden. Zwar haben wir uns in dieser Kombination noch nie getroffen, doch kennt jede (auch der einzige Mann in der Runde) irgend jemanden, die wiederum eine kennt, die an diesem Abend am Tisch meiner Freundin sitzt. Die Stimmung ist vertrauensvoll.

Zu Kaffee und Tee gibt’s schliesslich die Vanillekipferl, die die 80-Jährige, mit der ich unlängst die Jassrunde gewann, backte. Als ich ihr Gebäck lobe und gleich mehrmals nach einem weiteren greife und dieses in meinem Mund verschwinden lasse, schaut sie mich etwas eindringlicher an, als es ihre Gewohnheit ist. Das Rezept, erzählt sie, sei von der Köchin ihrer Grossmutter. Sie habe es eigenhändig abgeschrieben und über all die Jahre behalten.

Ich bin gerührt. Denn diese Geschichte steht am Anfang von Shoa und ihrer Flucht. Über die USA, wohin die Familie 1940 auswanderte, kam das Kind nach Jahrzehntelanger Emigrationen als Erwachsene nach Zürich und damit auch das Rezept von Grossmutters Köchin, das seinen Ursprung in Wien hat.

Sehnsucht

Zur Hundwilerhöhe, zu «Weitblick» und Foto (Beitrag von Freitag, 11.12.) gibt es auch noch eine Geschichte. Und diese handelt von Sehnsucht:

Ja, Sehnsucht – das habe ich nach der Hundwilerhöhe ab und an, nicht oft, aber immer wieder einmal. Sehnsucht nach Weite und Überblick, der vom Bodenseee bis hin zum Säntis reicht. Auch nach der hügeligen Landschaft des Appenzells. Und nach der guten Stube von Marlies. Es ist jeweils, wie wenn man von ihr, der Restaurant Besitzerin, und denjenigen, die früher unterwegs waren, erwartet würde.

Die 75-Jährige lebt, wo sie wirtet. Der Kachelofen drittelt die Gaststube in  Schlafzimmer und Wohnstube. Meist sitzt die Wirtin fest verankert an ihrem Stammplatz, rund um sich viel Gestapeltes – Zeitungen, Rechnungen, Zettel, Tabletten, halb ausgetrunkene Gläser – und begrüsst von da aus ihre eintretenden Gäste.

So war es auch am Freitag. Als ich die Tür öffnete, rückten die beiden Männer und die eine Frau sogleich zur Seite, damit ich mich in ihren Kreis, also auch an den Tisch von Marlies, setzen konnte – sie sind allesamt richtige Habitués. Der eine kommt jedes Jahr sicher an die 100 Mal zu Marlies.

Am Tisch der Wirtin und ehemaligen Gemeinde- und Kantonsrätin werden Geschichten aus Leben und Politik erzählt – auch solche, die man nur vom Hörensagen kennt. Diese verbreiten sich ebenso schnell wie der Wind, der hier oben fast immer bläst. Wenn dazu nur geflüstert wird, dann handelt es sich um besonders Delikates.

Beim Bezahlen fragt mich Marlies nach meinem Weg und mahnt mich, auf das Eis zu achten. Es ist, als ob sie mich und meine Ausrutscher kennen würde. «Heb’s guet, bis zum nächsten Mal», sage ich zur Verabschiedung, weil ich aus Erfahrung weiss, dass nach der Sehnsucht auch immer vor der Sehnsucht ist.

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«mind»

In der Strassenbahn setze ich mich häufig so, dass ich die Fahrtrichtung im Rücken habe. Weshalb? Die meisten wollen doch sehen, was auf sie zukommt und nicht, woran sie gerade vorbei gefahren sind. Ich bin eben anders.

Wenn ich durch das mir bekannte Zürich fahre, schaue ich gerne in die Gesichter der Mitfahrenden.

Ich studiere ihre Blicke. Einige schauen in sich hinein, andere auf den Bildschirm ihres Handys oder in die kleinformatige Gratiszeitung, nochmals andere sehen, ohne in sich hineinzuschauen, einfach vor sich hin.

Ich überlege mir, welche Geschichten die Falten in ihren Gesichtern beeinflusst haben mögen – solche, die von Liebe geprägt wurden, von Dramen, von Flucht und Vertreibung.

Auffällig finde ich, bei wievielen Menschen die Mundwinkel nach unten fallen. Das kenne ich auch von mir – je konzentrierter, desto hängender. Sinniere ich darüber, kommt mir seit meiner Rudertour durch Berlin immer wieder der knorrige Kanadier in den Sinn. Als er mich fotografierte, rief er: «Barbara, laugh – lache. Ich werde dir den Unterschied zeigen!» Tatsächlich; er war gross. Er meinte noch: «It will open your mind!»

Fortan machte und mache ich regelmässige Selbstversuche und es verhält sich damit, wie er es sagte. Denn «mind» bedeutet übersetzt nicht nur «Kopf», sondern auch «Geist», «Verstand», «Meinung», «Sinn», «Gemüt» – und noch erstaunlich viel mehr (siehe Link zur Übersetzung).

Danke Peter für deinen Hinweis auf die «mind»-Erweiterung, die tief ins Leben greift.

Seelen (1)

So vielen Seelen wie hier im Schwäbischen – zwischen Bad Waldsee, Bad Wurzach und Biberach – bin ich noch nie begegnet. Obwohl ich schon einige Male das Gefühl hatte, es könnte sein, dass …

Hier, wo Doris und ich unsere Ferientage verbringen, wird sogar angeschrieben, dass welche zu haben sind. Als ich Haidgau in der Bäckerei von der «Seelen-Verkäuferin» erfahren will, was hinter diesem Angebot steckt, erklärt sie, dass es ein ganzes Sortiment davon gibt – welche mit Körnern, andere mit Käsesplittern. Doch die Ur-Seelen, führt sie aus, sind lang gezogene Stangen aus Dinkelmehl, über die grobes Salz und Kümmel gestreut wird.

Als ich nachfrage, woher all diese Seelen kommen, wo ihr Ursprung liege, meint sie, dass sie dies schon lange mal klären wollte, jedenfalls habe es etwas mit armen Seelen zu tun. Ich klemme mir die Ur-Seele, die ich gekauft habe unter den Arm und zu Hause finde ich bei Wikipedia eine Erklärung: Wenn an Allerseelen, der Wende vom Herbst zum Winter, die «armen Seelen» mit Speiseopfern verköstigt wurden, versprach dies fürs folgende Jahr  Erntesegen.

Übrigens: das Seelenbrot schmeckt auch jetzt, im Übergang von Sommer zu Herbst, ausgezeichnet.

erinnern (4)

Ich hänge in Doris‘ Garten die Wäsche auf, als mich die Bekannte sieht. Sie liest fast täglich meine «Post’s» – eben nicht «Blogs» wie mich gestern Clara Himmelhoch in einem Kommentar über meine nicht adäquate Wortwahl aufgeklärt hat.

Die Bekannte, um aufs Thema zurück zu kommen, ist um einige Jahre älter als ich. Sie freut sich jeden Morgen, wenn sie Online geht, jeweils als erstes direkt auf den für sie eingerichteten Link dauerferien zu klicken. Oft reagiert sie darauf, allerdings nur verbal. Sie redet lieber mit mir, als dass sie dieses «modernde Zeugs» wie «gefällt mir» oder «schreibe einen Kommentar» anwenden würde.

Ich höre ihre Reaktionen auch gerne. Häufig kommt ihr in Verbindung mit dem Lesen etwas Zusätzliches in den Sinn – auch im Zusammenhang mit den unmöglich zu öffnenden Verschlüssen. Als sie mich nun im Garten sieht, begrüsst sie mich fröhlich. Dieses Problem sei doch nichts Neues, vor 30 Jahren habe einer darüber gesungen. Den Namen des Liedinterpreten hat sie vergessen, Refrain und Melodie sind allerdings noch gespeichert: «Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche zieh’n», beginnt sie zu singen. Und dann nochmals.

Sie lacht, strahlt und sagt: «Mensch, weisst du, mit deiner Geschichte hast bei mir alte Erinnerungen wach gerufen.»

Als ich später auf der Suchmaschine den Satz, in der Kombination mit «Lied» eingebe, kommt als erstes: Mike Krüger, Der Nippel, 1980.

Ich mag mich ans Lied nicht mehr erinnern, dafür an Mike Krüger mit Gitarre und langem Steckenhaar. Damals war ich 30-jährig, lebte in Biel und fand es elend hart, als Journalistin Artikel zu schreiben. Oft sass ich morgens am ovalen Tisch der Gemeinschaft und wäre, wenn irgend jemand aus der Runde eine spitze Bemerkung über meine Sätze fallen liess, am liebsten unsichtbar geworden.

Weil die Bekannte von Erinnerungen spricht, erinnere auch ich mich. Wie sagte Louise Bourgois: «Ich brauche Erinnerungen. Sie sind meine Dokumente.»

Falle

Kaum hatte ich gestern meiner Lebenspartnerin meinen den Blog «altern» vor dem Veröffentlichen vorgelesen, kam sie im Laufe des Tages mit immer neuen Belegen.

Sie zeigt mir die drei Säckchen Vanillezucker, die gemeinsam in einem Zellophan verpackt sind. Sie sagt: «Unmöglich die Umhüllung am dafür konzipierten Einschnitt aufzureissen» und öffnet das Ganze kurz entschlossen mit den Zähnen, um dann, ebenfalls beschwerlich, eines davon zu öffnen, um den Vanillezucker über den Zwetschgenkuchen zu streuen. Wenig später demonstriert mir Doris anhand eines weiteren Beispiels meine Beobachtung: Um den Verschluss der neuen Tube der Sonnencrème sitzt ein durchsichtiger, satt anliegender Schutzumschlag, ebenfalls aus Zellophan. Die Perforation, die das Öffnen erleichtern sollte, ist kaum sichtbar. Wie ist die Umhüllung zu lösen? – Mit der Nagelschere oder dem Küchenmesser? Und bei den Papierservietten? Ich reisse irgendwo auf – sicher nicht dort, wo es der Hersteller vorgesehen hat.

Doris sagt: «Junge Menschen wären damit ebenfalls gefordert. Mit dem Alter hat dies nichts zu tun!» «Aber jede alte Frau», meine ich, «bezieht doch dieses Geknorze automatisch auf sich und sieht darin nicht das Unvermögen der Industrie, vernünftige Verschlüsse zu entwickeln.»

Es nimmt kein Ende: Die Verpackung des Knäckebrots, der Tomaten … Ich beschliesse, mich nicht mehr über mich zu ärgern und hoffe nur, nicht mehr in die Altersfalle zu tappen – wenigstens diesbezüglich.

erinnern (3)

Mit: «Du musst immer hin und her», verabschiedete mich meine Lebenspartnerin am Montagmorgen, als ich nach vier Tagen Ostschweiz wieder nach Zürich fahre – von ihrem Lebenszentrum in meines. Dies ist unsere Realität. Denn sie ist durch ihre Berufsarbeit ortsgebunden. Ich nicht – auch als ich, als Ausbildnerin mit einem Jahrespensum von 50 Prozent und blockweisen Einsätzen in der Fernsehwelt aktiv war, war das Pendeln für mich mit sehr viel weniger Aufwand verbunden, als für sie.

Und nun, da ich theoretisch bei Doris bleiben könnte, steige ich am vergangenen Montagmorgen kurz nach sieben Uhr trotzdem in den Zug und fahre nach Zürich, um wenige Tage später wieder zurück zu kehren. That’s life.

Ich antworte Doris beim Umarmen: «Typisch Zwilling – immer hin und her!» Nein, selbstverständlich finde ich es nicht immer so locker, wie es klingt. Oft fällt mir das Gehen schwer. Oft auch nicht, weil wir beide wissen: Jede braucht ihren Raum, um unabhängig von der Andern ihren Rhythmus leben zu können. Zudem schenkt uns – und ich meine explizit uns – die temporäre, geographische Distanz auch Nähe, Tiefe, zusätzlichen Austausch und manchmal auch Entspannung in gewissen Bereichen, die konstante Nähe nicht mit sich bringen würde.

«Anyway», würde nun meine Zürcher Freundin sagen, über die ich in «diesig» schrieb, um Gesagtes, beziehungsweise Geschriebenes zu beenden. Auch ich lasse es dabei bewenden. Denn das Hin-und-Her hat, wie alles im Leben, nicht nur Nachteile sondern auch Vorteile.

Ich habe mir angewöhnt, meine Fahrten von da/dort nach dort/da – manchmal weiss ich gar nicht mehr, was «da» und «dort» ist, weil nach sieben Jahren beides auch ein «Da» ist – zu dokumentieren. Ich fotografiere aus dem Zug Stimmungen, Situationen und jahreszeitliche Veränderungen der Natur. Dazu ein Satz-Zitat aus Ulf Küsters Buch «Louise Bourgeois», der  Skulpteurin, die fast 100-jährig wurde: «Ich brauche meine Erinnerungen. Sie sind meine Dokumente».

Montagmorgen, 27.7.2015: «Hafenstadt Romanshorn»

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Freitagabend, 3.9.2010: Unterwegs mit meinem ersten Buch von da/dort nach dort/da

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Freitagnacht, 26.10.12: Unterwegs mit meinem zweiten Buch von da/dort nach dort/da

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Samstagmittag, 27.12.2014: weiss

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Eigenheiten

Kaum haben Doris und ich nach ihrer Ankunft einige Kilometer Island durchfahren, hat sie das Insel spezifische Vokabular schon intus: «unglaublich», «diese Landschaften», «dieses Licht», «diese Helligkeit» – hören «Benz» und ich sie begeistert sagen.

Nun ist es nicht mehr «Nissan», sondern «Benz» (Merzedes-Benz) – ein 4×4-Radantrieb -, der uns durch die Westfjorde fahren wird. Der Autotausch fand am Flughafen statt. Doris und ich gehen, nachdem es sie mit einer neu ankommenden Masse an Menschen, die es im 10 Minuten Takt heraus gespült hat, für die notwendigen Papiere zum Schalter. Wir stellen uns in die fast endlose Schlange.

Als wir an der Reihe sind, entscheiden wir uns keine zusätzliche Versicherung gegen Vulkansand-Schäden, gebrochene Windschutzscheiben, Steine, die von unten das Chassis beschädigen könnten, abzuschliessen. Das zentrale Interesse des Autovermieters ist kräftig einkassieren, anstatt – wie wir später merken – vernünftig einzuführen.

Als wir in unserem «Benz» sitzen, kommen wir mit all unserem Wissen nicht weiter, weil er einer Kategorie angehört, die wir aus dem Alltag nicht kennen. Er ist ein Automat, was ich übrigens nie bestellt hatte, womit ich aber sonst als Fahrerin vieler Mietautos im Umgang bestens vertraut bin. Fast alles funktioniert auf Knopfdruck – zum Beispiel befindet sich die Elektronik für das Verschieben der Sitze in Weite und Höhe an der Seite der Tür. Übrigens auch diejenige fürs Verstellen der Kopfstütze. Der Mann in schwarz-gelber Kleidung hilft zwar weiter, gibt aber nur knappe Antworten auf unsere Fragen – mehr nicht. Als ich losfahre, suche ich nach der Handbremse. Aber auch das Handbuch hilft nicht weiter. Der Mann von Hertz muss nochmals her. Alles klar: Die Handbremse ist eine Fussbremse, die nur mit angewinkeltem, linkem Bein gedrückt und mit der Hand wieder gelöst werden kann.

Endlich – 90 Minuten nach der Anzeige, dass der Flug aus Zürich gelandet ist – rollen wir durch die Weite in die Helligkeit der Nacht. Auf unserm Weg Richtung Westfjorde geniessen wir zauberhaftes Sommerlicht, blauer Himmel und vor allem das erneute Zusammensein.

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