Danke

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liebe Gerda, lieb «dasmanuel» – euch beiden einen grossen Dank für die Wertschätzung. Wie schön, dass ihr unabhängig von einander beim Weiterreichen des Pokals für gern gelesene Blogs auch meine «dauerferien» nominiert habt. Unlängst habe ich von den «Gezeitenwechsel»-Frauen kat+susann diese Auszeichnung schon mal erhalten. Auch da war die Freude gross.

Um ehrlich zu sein, ich schätze die/eure Anerkennung, ich schätze die virtuelle Gemeinschaft, zu der ich seit inzwischen 18 Monaten gehöre, ich schätze ebenso die Auseinandersetzungen, das Feedback, das Kommentare erhalten, das Kommentieren auf andern Blogseiten. Und ich liebe auch die Auseinandersetzung mit mir selber. Jede Geschichte fordert mich, da ich sie nicht so einfach aus dem Ärmel schütteln und hinklecksen kann.

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Nun erlaube ich mir, da es keine Regeln ohne Ausnahmen gibt, Fragen (nicht alle) von  Gerda Kazakou und dasmanuel herauszupicken und durcheinanderzumischen, so dass es letztlich wieder 11 sind und ich diesbezüglich wieder der Regel entspreche.

  1. Kannst du fliegen? Am Samstagmorgen hätte ich diese Frage noch mit «Nein!» beantwortet. Am Samstagabend dagegen mit «JA!». Denn ich bin bei der Arbeit in Doris‘ Garten, beim Schneiden der Hecke von der Leiter geflogen. Und damit ist die Frage nach
  2. Wie geht es dir? den Umständen entsprechend. Radius und Beweglichkeit sind zur Zeit eingeschränkt und ich entsprechend angebunden. Treppen steigen kann ich inzwischen wieder, das Runtergehen ist noch etwas schmerzhaft und durch das lädierte linke Bein entsprechend «humplig». Doch es wird werden. Einfach ärgerlich, dass ich beim Coiffieren der Gartenhecke nicht auf meine innere Stimme hörte und pausierte, bevor es passierte. Doch das Positive gibt es auch noch zu erwähnen: Ich lese in weiteren Etappen im Buch «Mein weisser Frieden», die Reisebetrachtungen über Krieg und Frieden von Marica Bodrožić. Und damit ist es mir gelungen, das Fragen nach
  3. Wo?,
  4. Wann?,
  5. Was?,
  6. Musik, Malerei, Text oder Film?, ebenfalls zu integrieren.
  7. Wie beurteilst du die Tat der Griechen, die den Trojanern ein hölzernes Pferd zum Geschenk machten, um sie reinzulegen? Es ist eine schelmische Tat, durch einen Trick, an die Macht zu kommen. Das trojanische, hölzerne Pferd mag ein Kunstwerk gewesen sein. Doch dem Umstand, dieses für kriegerische Zwecke einzusetzen, kann ich nichts abgewinnen. Jegliche Form von Krieg verabscheue ich.
  8. Würdest du den türkischen Soldaten, die sich nach ihrem gescheiterten Putsch nach Griechenland absetzten, Asyl gewähren? Ja – vor allem im Wissen / Ahnen, was für sie Rückführung bedeutet: Gefängnis, Folter, Erniedrigung, Schmerz …
  9. Welche Frucht des Paradiesgartens hättest du auf jeden Fall probiert? Die Lotusfrucht, deren Blüte Symbol der Erleuchtung ist.
  10. die Luther-Frage: Was tätest du, wenn du wüsstest, dass morgen die Welt untergeht? Sie mit Lotusblüten beschenken.
  11. Was kommt nach dem Tod? Etwas – aus Energie wird nicht Nichts, Energie bleibt Energie.

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Und nun meine 11 Fragen. Sie sind ein Sammelsurium aus eigenen Fragen sowie aus denjenigen von Gerda und DasManuel, die ich selber nicht beantwortete.

  1. Wieviel Zeit investierst du ins Blogen (schreiben und lesen anderer)?
  2. Findest du ein „Grundeinkommen für alle“ richtig?
  3. Denkst du, dass «gut» ohne «böse» existieren kann?
  4. Wohin sollte die Friedenstaube zwingend fliegen?
  5. Welchen 1-Satz-Ratschlag würdest du Donald Trump auf den Weg geben?
  6. Welchen 1-Satz-Ratschlag Hillary Clinton?
  7. Was beschäftigt dich momentan, raubt dir den Schlaf?
  8. Was erfreut dein Herz?
  9. Welches Buch möchtest du andern weiterempfehlen?
  10. Was bedeutet (dir) Wasser?
  11. Wo findest du Ruhe?

Gestellt hätte ich sie gerne an Ulli («cafeweltenall»), tikerscherk («kreuzberg-südost, die katastrophenchronistin»), kat+susann («Gezeitenwechsel») und auch Gerda. Die Blogs dieser drei lese ich am regelmässigsten. Inzwischen fühle ich mich mit ihnen so vertraut, dass ich jeweils schon beim Computer aufstarten denke, «was schreiben auch meine Frauen?!». Doch alle drei wurden eben gerade von andern aus der Bloggemeinde mit dem Award beschenkt und deshalb nehme ich mir die Freiheit, das Schneeball-Prinzip meinerseits zu durchbrechen.

Danke fürs Verständnis.thumb_Bildschirmfoto 2016-04-19 um 18.59.44_1024

 

 

 

«Liebster Award»

Und dann kam diese wunderbare Nachricht von «kat+susann», den beiden, sich hin und her schreibenden, Freundinnen von Gezeitenwechsel, die mich für den «Liebsten Blog-Award» nominierten. Danke, dass ihr meine Geschichten regelmässig lest. Und danke auch, dass ihr mir, als vor mir nominierte, den Pokal weiterreicht!

Ihr habt mir Fragen gestellt, das gehört zu den Regeln des Erfinders, die ich sogleich beantworte und daraufhin, so das Spiel, ebenfalls nominiere.

Verständlich – auch für Uneingeweihte? Glaube schon. Hier also die Fragen der Gezeitenwechsel-Frauen:

Welchen Comiczeichner/in magst du am liebsten und warum ? Defintiv diejenige des Lebens! Als Kind liebte ich Tim und Struppi des Belgiers Hergé. In Zürich, wenn ich «Bei Babette» eine Crêpe esse, blicken mir Hergés Figuren in den Teller. Denn im Restaurant hängt ein Plakat von der Struppi-Familie. Tim haben sie selbst als Facebook-Profilbild gewählt.

Glaubst du an Schicksal ? Ist Schicksal im Sinne von nicht mehr frei sein, um eigenständig Entscheidungen zu treffen gemeint, dann defintiv NEIN. Sieht man darin aber eine nicht erklärbare Verkettung von unhervorsehbaren Dingen, die letztlich in  einem wissenschaftlich nicht erklärbaren Zusammenhang stehen, dann beantworte ich die Frage mit «Ja».

Tarotkarten… Kristallkugeln…:Lüge oder Wahrheit ? Weder noch. Sie können einem anregen, sich in bestimmten Lebenssituationen klare Fragen zu stellen und sich mit der daraus resultierenden «Offenbarung» ernsthaft auseinanderzusetzen und dadurch für sich und sein Leben (seine Lebenssituation) eine Antwort / einen Weg zu finden.

Was ist deine Lieblingssalatsosse die du selber machst ?Incl. Rezeptnennung, bitte! Ganz banal, dafür geschmacksintensiv: feines, biologisches Olivenöl (griechisches oder italienisches), gemischt mit weissem Balsamico-Essig aus dem Bioladen «NATÜRLI» in Arbon – ein besonders guter -, dazu etwas Salz, am liebsten das grobkörnige «Flögusalt», das ich von meiner letzten Islandreise mitbrachte.

 Traumland, wo du hinreisen möchtest? Ein Traumland ist für mich sicherlich Island. Bereits zwei Mal war ich dort – im Sommer und nun auch noch im Winter. Ich fand offene Menschen, weite, einsame Landschaften, eindrückliche Natur – all das, was ich liebe. Mein nächstes grosses Projekt wird Indien sein, das pure Gegenteil. Eine Bevölkerung von 1,2 Milliarden (Island: 330’000) – viele arme Menschen, viel Lärm, viel stickige Luft … Aber auch viele Gerüche und eine grosse Farbigkeit. Zudem liebe ich indisches, vegetarisches Essen.

Schlittschuh oder Rollschuh? Was war als Kind dein Favorit? Weder noch. Ich wollte Eishockey spielen, dies wiederum wollte meine Mutter nicht. Sie sah mich Pirouetten drehen. Und somit war für mich das Thema Schlittschuhlaufen erledigt.

Kannst du Spaghetti ohne Löffel essen ? Das mache ich meistens. Das heisst aber, dass ich meine Bekleidung schützen muss. Ich stecke beim Spaghetti-Essen eine Serviette direkt unter dem Halsansatz ein, was dann eher wie ein Latz für Kinder ausschaut. Was soll’s, dafür bin ich nicht mit Fett und roter Farbe bespritzt.

Was war für dich das Mutigste was du je gemacht hast ? Zivilcourage und Haltung zeigen! Das ist allerdings nicht nur einfach – auch in einer demokratischen Gesellschaft.

Magst du lieber glatte oder rauhe Oberflächen ? Rauhe – da ich auch im Leben Rauhes spannender als Glattes finde.

Wo ausser in Rimini kaufst du grosse Sonnenbrillen ? Weder grosse, noch in Rimini – ich bin nicht trendy. Seit über 20 Jahren habe ich dasselbe klassische Gestell, nur die Gläser und die damit verbundenen Korrekturen wechseln. Auch sonst bin ich ein treuer Mensch.

Was ist dein Beitrag zur Rettung der Welt ? Im Grossen oder und auch im Kleinen ? Ich bekenne: Im Grossen beschränkt sich mein Einsatz zur Rettung der Welt auf Spenden, zb. für Helvetas um benachteiligten Jugendlichen vor Ort eine Ausbildung zu finanzieren oder für Frauen- und Friedensprojekte. Im Kleinen: Indem ich vor allem mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs bin, Abfall trenne und den «standby»-Modus nicht konsequent ausschalte.

Und nun reiche ich den Award an folgende zwei Blogschreiberinnen weiter:

An «Scherbensammlerin». Ihre Geschichten sind, wie sie selber schreibt, geprägt von dem, «was damals in Russland passiert ist.» Und an «musikhai» – Katrin’s Erlebnisse als Multiple-Sklerose-Betroffene Bewohnerin im Altenheim.

Ich lade euch nun ein, die 11 Fragen zu beantworten und anschliessend andere für den «Liebster Blog-Award» nominieren. Die Spielregeln findet ihr bei

  1. Lese ich deine Texte, denke ich, dass es nicht nur einfach ist, sich mit deinem Thema so auseinanderzusetzen, wie du es machst. Ist dem so?
  2. Wie geht es dir jeweils nach dem Schreiben?
  3. Gibt es einen Ort, wo du dich besonders aufgehoben fühlst?
  4. Könntest du Angela Merkel eine Postkarte schreiben, was würdest du ihr wünschen?
  5. Wem möchtest du am liebsten eine Blume schenken?
  6. Du lebst in der Hafenstadt Hamburg. Was bedeutet dir Wasser?
  7. Wie engagierst du dich für die Gemeinschaft?
  8. Worauf könntest du im Alltag nie verzichten?
  9. Welche Diskussion möchtest du immer führen?
  10. eBook oder gebundenes Buch?
  11. Wenn du zauber könntest, dann … ?

Mit liebem Gruss. Barbara

p.s. Die Einladung darf auch abgelehnt werden.

Damit ihr euch besser vorstellen könnt, wie das Prinzip funktioniert, hier die einmal aufgestellten Reglen:

    • Bedankt euch bei der Person, die euch nominiert hat, und verlinkt sie auf eurer Seite. Falls möglich, hinterlasst auf ihrem Blog einen entsprechenden Kommentar, in dem ihr auch für andere sichtbar den Award annehmt.
    • Kopiert das Emblem oder holt euch ein zu euch passendes aus dem Netz und stellt es sichtbar auf die Award-Seite, so dass der Liebster Award nach außen hin sichtbar ist und bleibt.
    • Beantwortet die 11 Fragen, die euch gestellt wurden und veröffentlicht sie auf eurer Seite. Wer über die Fragen hinaus Fakten über sich präsentieren möchte, kann dies in einem eigenen Blog: Fakten über mich (bis zu 11 möglich); wer mit den Fragen gar nichts anfangen kann, darf sie ausnahmsweise auch mal gegen Fakten austauschen; sollte das dann aber auch entsprechend begründen.
    • Denkt euch 11 neue Fragen für die Blogger aus, die ihr nominieren wollt und stellt die Fragen auf euren Blog.
    • Kopiert die Regeln und stellt sie ebenfalls auf euren Blog, damit die Nominierten wissen, was sie zu tun haben.
    • Nominiert zwischen 2 und 11 neue Blogger, die ihr gerne weiter empfehlen wollt. Das sollten möglichst solche sein, die noch wenig bekannt sind, aber empfehlenswerte Inhalte bieten. Wer möchte kann sich dabei an die 200er – 3000er Follower / Leser Regel halten, also solche Blogs empfehlen, die unterhalb dieser Zahlen liegen.
    • Stellt die neuen Nominierungen auf eurer Seite vor und gebt den jeweiligen Bloggern eure Nominierung persönlich bekannt. Empfohlen wird dafür die Kommentarfunktion auf den jeweiligen Blogs zu nutzen, falls diese passend ist.