Farbigkeit

Auftauchen aus vergessenen Träumen, orientierungsloses ankommen in der Wärme – das  Wärmende, Orientierende kommt von Doris. Ich bin nicht mehr in Marokko.

Zu Hause.

Ich habe bereits viel erzählt. Und nun habe ich auch die Antwort auf die Frage, die ich meiner Schwester damals, während unseres gemeinsamen Zusammenseins im Café Montreal am Hauptplatz von Marrakech nicht beantworten konnte. Nun weiss ich, was ich von Marroko mitnehme.

Ruhe. Erinnerungen an in sich ruhende Menschen. Interessiertes aufeinander Zugehen und voneinander wissen wollen.Toleranz.

Von all den Geschichten und Begegnungen aus denen sich letztlich ein Bild einer Kultur in einer mir bis anhin verborgenen Farbigkeit ergab, erzähle ich zu Hause, ausführlicher als in meinen vor Ort geschriebenen Bloggeschichten; freudig gefüllt von all dem Erlebten.

Dies will ich mir bewahren – trotz Ernüchterung nach dem Sonntagabend Talk «AnneWill» auf der ARD zum Thema «Mein Leben für Allah – warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen?». Die Runde zeigt: Extremes verunmöglicht das Gespräch. Extremes verhindert Gemeinsames. Extremes erstickt Verständnis.

Ich wehre mich, dass dieses inzwischen den europäischen Alltag prägende Bild alles übertüncht – auch meine eben erst zurückgebrachte, erfahrene Farbigkeit.

2 Gedanken zu “Farbigkeit

  1. Muslime sind ebenso durchweg Terroristen wie Deutsche durchweg Nazis sind. Wer sein Hirn einschaltet, wird niemals eine so große Gruppe von Menschen über einen Kamm scheren. Lass dir deine Freude und deine Eindrücke nicht verderben. 🙂

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