Inshallah

Nach abgeschlossen Geschäft, bei dem selbstverständlich beide Seiten – die Verkäufer wie die Kundschaft – über den verhandelten Preis zufrieden sind, sitzen wir, quasi en famille, noch bei einem marokkanischen Tee zusammen.

Einmal mehr befanden wir uns in der Situation, das Geschäft sofort verlassen oder hineingehen. Die Erzählungen des einen sind wiederum gut und auch diejenigen des andern, der, einmal den Faden in unserer Hand, das andere Ende nicht mehr loslässt.

Jeder Berberteppich, den er vor uns ausbreitet, ist kunstvoll. Unser Interesse ist geweckt – vor allem Schwester und Schwager sehen Orte für die Erinnerung. Schon manches Paket habe er nach Europa verschickt – nach Paris, in die Schweiz, auch nach Zürich!

Als Beweis holt er das Buch der Lieferadressen, blättert, sucht … Ich will ihm sagen, dass Zürich fast so gross wie Mèknes sei  – was ein eher schwieriges Unterfangen ist, als Frau von einem Händler gehört zu werden.

Und das war es dann!

Der erste Handschlag geht auf den ehemaligen Fernsehkollegen, der tatsächlich hier einkaufte. Der zweite auf den noch besseren Preis!

Der Zufall! Glück des Verkäufers oder unseres? Inshallah,so Gott will, unser aller!

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