da

Die eine Kommentarschreiberin hatte wohl Recht, als sie sich – beziehungsweise mich – fragte, ob der Koffer wohl noch keine Lust auf Urlaubsende hatte?

Gut möglich.

Der Kurier läutet dann doch kurz vor Mittag, neben ihm steht das frauenlose Stück, das er mir gegen eine Unterschrift übergibt.

Ich bestätige ihm mit meiner Signatur, dass mein Koffer nun wirklich da ist. Da, wo’s ebenfalls kalt und windig ist. Da, wo der Blick an Hausmauern prallt. Da, wo die Stadtlichter die Sterne zum Verblassen bringen. Da, wo Lärm die Stille verdrängt … Da, im Schweizer Alltag, wo letztlich die Wurzeln seiner Besitzerin (also meine) sind.

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8 Gedanken zu “da

    1. liebe brigitte, dieses mal war die seele eine recht gute begleiterin. jedenfalls hinkt sie nicht dermassen hinterher wie letztes mal. da gab es allerdings auch einige gröbere riffts, die vor mir lagen. ich stand da sozusagen auf den tektonischen platten (der eurasischen und amerikanischen) – sprang von der einen (arbeitswelt) zur anderen (pensionierung). nicht weiter verwunderlich, dass damals im sommer 15 die seele lieber dort bleiben wollte, wo sie diese problematik nicht dominierte. in diesem sinne: liebe grüsse. barbara

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