Wind

Ich sitze in Hestheimar in meinem Zimmer, richte mich für die tägliche Reitstunde mit Friffi. Die Tür ist halb angelehnt, weil die Nähe zu den Geräuschen von Stimmen, Aufräumen, Gläser- und Geschirrklirren, liebe. Das Aussen vermischt sich mit dem Gefühl, hier aufgehoben zu sein.

Ich höre, wie ein Gast Lea fragt, wie es denn heute mit dem Wind sei. Sie, aufgestellt wie immer, lacht, antwortet: «The wind will be icelandic.» Tatsächlich gibt es dazu nicht mehr zu sagen und darum dehnt sich die Frage nicht zu einer Diskussion aus.

Und die Geräusche ausserhalb meines Zimmers finden deshalb ihre Fortsetzung im noch morgendlichen Alltag.

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thumb_P1130294_1024   Gulfoss – das war am Sonntag: real «icelandic».

Der Wind war teilweise so isländisch stark, dass er schlecht beschuhte und nicht am Boden verankerte wie Curling Steine weggeschoben hat.

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9 Gedanken zu “Wind

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