Augenblicke

 Regelmässig verfolge ich den Blog von «Lyrikzeitung und Poetry News». Immer wieder entdecke ich dabei, Gedichte oder Texte, die das (Nach)-Denken anregen. Vor einiger Zeit wurde auf das Buch «Die Kunst an nichts zu glauben» von Roul Schrott hingewiesen. Damals habe ich mir die Zeilen kopiert, die ich in dem Moment wieder entdecke, als ich am Fenster sitze und in die goldfarbenen Blätter schaue, die noch nicht zu Boden gefallen sind.
«Wir glauben Zeit zu erleben; doch ist dies falsch. Ein jeder erlebt nur Momente – Momente der Erfahrung. Schnipp mit den Fingern: Da ist ein Bild, ein Augenblick. Schnipp sie erneut und da ist wieder nur ein Moment. Du denkst zwar, dass eines auf das andere folgt. Doch ist dies Illusion: Du erinnerst dich bloss, im zweiten Moment noch an den ersten. Diese Erinnerung jedoch ist keine Erfahrung vergehender Zeit. Die Erinnerung an den ersten Moment ist nur Teil des Erlebens des zweiten. Alles, was wir erleben – alles, was real ist,
sind einzelne Augenblicke.»
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2 Gedanken zu “Augenblicke

    1. das geht bestens zusammen, da sich meine erinnerungen, meine dokumente, aus verschiedenen momenten zusammensetzen – augenblick an augenblick gereiht, so wie eine perle an die nächste gereiht zur perlenkette werden kann und wiederum etwas ganzes ergibt. lieber gruss und schöne momente / augenblicke wünscht dir barbara

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