grün grüner

Ein heftigster Regentag – und 42 Stunden später ist die Landschaft zwar noch dieselbe, aber sie präsentiert sich total anders. Nach der Nässe des Vortages hat sie am Dienstag ihr leuchtendes Sommerkleid an. Allerdings hat sie gegen das Frösteln noch immer die bräunliche Stola bei sich. Trotzdem gilt: «grün», «grüner», aber noch nicht «am grünsten».

Als wir für Dianas Geburtstags-Ausflug auf Landschafts-Schau gingen und wir auf der Rückfahrt erneut dem Álftafjörður entlang gondelten, musste sie anhalten. Ich wollte das Fjordbecken, das mir in seinen Brauntönen gefiel, unbedingt fotografieren – das war am Sonntagnachmittag um 16 Uhr.

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Gestern um 10 Uhr, oder eben 42 Stunden später, war ich nochmals dort, weil ich sehen wollte, was die Nässe des Vortages bewirkte. Die Veränderungen sind einfach zauberhaft.

Wäre es ein Märchen, würde es vielleicht so erzählt: «… Es war einmal eine Himmels-Gärtnerin, die realisierte, dass auf der einen Hälfte der Erde schon überall Sommer war, ausser auf einer Insel, wo es nur Eisland gab. Sie rief ihre Helferinnen und bat diese, eine Nacht lang ihre <grünen Daumen> wirken zu lassen, währenddessen sie Spritzkannen leeren würde. Sie versprach ihnen, sollten sie sich für diese Extraleistung begeistern, dass fortan ihre Arbeit ständig fotografiert würde. Viele würden zur Erinnerung sogar ein «vorher» und ein «nachher»-Bild machen wollen …». Ich jedenfalls bin voll darauf hereingefallen.

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